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Dieter Nunnenkamp führt erfolgreich einen Schornsteinfeger Handwerksbetrieb als Einzelunternehmen.

Ratgeber-Kleinfeuerungsanlagen, Kaminöfen sowie offene Kamine

Anforderungen an Feuerstätten
In Deutschland gibt es ein einheitliches und geordnetes Zulassungsverfahren für einige Festbrennstoff-Feuerstätten, die in der Bauregelliste des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) beschrieben werden. Rechtsgrundlage für die Bauregelliste sind die Landesbauordnungen auf Basis des Bauproduktengesetzes. Mit dem Bauproduktengesetz wurde die europäische Bauproduktenrichtlinie in nationales Recht umgesetzt.

Die Bauregelliste enthält eine große Anzahl gebräuchlicher Bauprodukte, zu denen Einzelraumfeuerstätten für Festbrennstoffe gehören.

Für das jeweilge Produkt wird festgelegt:
• der Verwendbarkeitsnachweis
• der Übereinstimmungsnachweis

Während der Bund für das "Inverkehrbringen" von Bauprodukten zuständig ist, obliegen Festlegungen für die Verwendbarkeit den Ländern.

Es gibt für Feuerstätten für Festbrennstoffe aktuell drei Verfahren hinsichtlich des Verwendbarkeits- und Übereinstimmungsnachweises:
1. Verwendbarkeitsnachweis basierend auf dem CE-Zeichen
2. Verwendbarkeitsnachweis durch das Ü-Zeichen (Übereinstimmungszeichen)
3. Zustimmung im Einzelfall

Nur die Verwendbarkeitsnachweise basierend auf dem CE-Kennzeichen gelten innerhalb der gesamten EG. In einzelnen Länder bestehen aber weitreichendere Anforderungen z.B. an den Umweltschutz... mehr Informationen finden Sie unter www.ofen-wissen.de von Herrn Dipl.-Ing. Dirk Weisgerber. Text Copyright © by ofen-wissen.de 
 
Pizzaöfen
In vielen Städten in Deutschland wird von den zuständigen Behörden eine Einzelabnahme des Ofens durch einen Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Feuerungsanlagen verlangt. Es ist ratsam dies vor dem Kauf bzw. Aufbau mit dem für sie zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abzuklären.
Die Benutzung der Feuerungsanlage darf erst nach Vorlage des Gutachten eines Sachverständigen und der Bescheinigung gemäß der LBauO durch den zuständigen  bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger zur sicheren Benutzung der Feuerungsanlage erfolgen.

Betrieb von offenen Kaminen
Auszug aus dem Gesetzestext
1. BImSchV § 4 allgemeine Anforderungen
(3) Offene Kamine dürfen nur gelegentlich betrieben werden. In ihnen dürfen nur naturbelassenes stückiges Holz nach § 3 Abs. 1 Nr. 4 oder Presslinge in Form von Holzbriketts nach § 3 Abs. 1 Nr. 5a eingesetzt werden. Satz 2 gilt nicht für offene Kamine, die mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden, wenn deren Wärmeabgabe bestimmungsgemäß überwiegend durch Konvektion erfolgt. Holz nach § 3 Abs. 1 Nr. 4 ist: naturbelassenes stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde, beispielsweise in Form von Scheitholz, Hackschnitzel, sowie Reisig und Zapfen.

Offene Kamine verursachen aufgrund unvollkommener Verbrennung und unzureichender Primärenergienutzung Emissionen, die nach dem Stand der Technik für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe vermeidbar sind. Gleiches gilt auch für die Kamine oder Kaminöfen, die sowohl offen als auch geschlossen betrieben werden können, da eine Überwachung der tatsächlichen Betriebsart nicht möglich ist. Bei dichter Bebauung kommt es vielfach zu erheblichen Belästigungen durch den Betrieb offener Kamine und deshalb zu Nachbarschaftsbelästigungen durch Rauch- und Geruchsemissionen. Zudem ist ein energiesparendes Heizen mit diesen Einrichtungen wegen ihrer vergleichsweise geringen Wirkungsgrade nicht möglich. Der Betrieb offener Kamine kann daher nicht ständig, sondern nur gelegentlich zugelassen werden. Was unter dem bestimmten Rechtsbegriff "gelegentlich" zu verstehen ist, ist in der Verordnung nicht erläutert. Der Begriff ist daher von der Verwaltung bzw. von den Gerichten näher zu bestimmen. Das OVG Rheinland-Pfalz (Koblenz) hat durch Beschluss Aktz.: 7 B 10342/91 OVG die Auffassung vertreten, die Anordnung, einen offenen Kamin an nicht mehr als acht Tagen pro Monat für fünf Stunden zu betreiben, sei nicht zu beanstanden. Dem allgemeinen Sprachgebrauch nach bedeutet "gelegentlich" soviel wie "bei passenden Umständen", "von Zeit zu Zeit" oder "manchmal". Gelegentlich werde ein Kamin dann betrieben, wenn er nach unterschiedlich langen Zeiträumen des Nichtbetreibens aufgrund besonderer Umstände genutzt wird.
Darüber hinaus soll der Betrieb offener Kamine auf den Einsatz von naturbelassenen stückigen Holz oder Presslinge in Form von Holzbriketts begrenzt bleiben. Diese Brennstoffe enthalten im Vergleich zu anderen für offene Kamine in Frage kommenden Brennstoffen, wie Braun- und Steinkohlenbriketts, keine nennenswerten Anteile an Schwefel. Ausgenommen von der Vorschrift sind offene Kamine, die mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden und nach dem Konvektionsbetrieb arbeiten. In diesen Kaminen dürfen auch z. B. die vorgenannten Brennstoffe eingesetzt werden. Solche Anlagen dürfen jedoch ebenfalls nicht regelmäßig zur Beheizung genutzt werden, sondern nur gelegentlich.

Ratgeber Heizen

Neue Anforderungen an Kleinfeuerungsanlagen

Richtiges Heizen

TechnikINFO DIN EN 13240 bzw. DIN EN 13229 Dauerbrand / Zeitbrandfeuerstätten

Feinstaubfilterpflicht

Gesetzliche Vorschriften über die Aufstellung von Kaminöfen

Energiewende

Messungen an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffeessung 1.BImSchV

Heizen mit Holz Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
(Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV)

Recht auf freie Heizungswahl

In vielen Städten und Gemeinden dürfen Sie nicht mehr selbst entscheiden, wie umweltfreundlich
und kostensparend Sie heizen! Immer mehr Verwendungsverbote für Kamine, Öfen, andere Kleinfeuerungsanlagen
und auch Zentralheizungsanlagen schränken Ihre Freiheit bei der Wahl Ihrer Wärmeerzeugung massiv ein.

Internetseite über Verbrennungsverbote

  © 2018 SCHORNSTEINFEGERMEISTER  Dieter Nunnenkamp, Reinkenortstr. 95, D-32257 Bünde, Telefon +49 (0)5223 74323

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